Reisebericht: Wild, Wild West – unterwegs mit Wendy in Utah & Colorado – Sprachreise-Blog

Ja, auch im Wilden Westen gibt es Tempolimits! Das musste dieser Mann dann doch einsehen. Und dabei machte die Fahrt doch großen Spaß:

Hätte ich mal besser auf Wendy gehört! Was gehen mir Depp auf der Serpentinenstrecke auch die Gäule durch – und das trotz mehrfacher Mahnung meiner werten Frau Gemahlin, trotz der deutlich angebrachten Hinweisschilder und – naja, trotz Wendys Warnungen (dazu später mehr)…? Als ich den pechschwarzen Dodge Challenger hinter mir im Rückspiegel auftauchen sehe, ist es bereits zu spät! Bei einem vorgeschriebenen Tempolimit von 45 Meilen sollte man(n) besser nicht 70 fahren. Auch dann nicht, wenn einen der knapp 200 PS starke Nissan Juke Mietwagen dazu regelrecht animiert, denn der fährt sich wie ein höhergelegtes GoCart mit Allradantrieb und extragroßem Spaßfaktor. Als mich Sekundenbruchteile später – wie erwartet – die blau-rot flackernden Lichter des zivilen Streifenwagens unmissverständlich zum Anhalten auffordern, ergebe ich mich meines maximal selbstverschuldeten Schicksals und begrüße den mit strengem Blick an mein Seitenfenster herantretenden State Trooper mit einem respektvollen „Good Mornin´ Officer. How U doin´?“

Keine Ausreden. Kein Rumheulen. Jetzt heißt es sterben wie ein Mann! Zehn Minuten (inklusive eines strengen Vortrags über das amerikanische Speedlimit) später und um ein – schluck – 170-Dollar-Speeding-Ticket reicher, weiß ich wie der Officer „was doin“ und darf ich unter dem wortlos tadelnden gestrengen Seitenblick Christinas weiterfahren. Mit exakt 45 Meilen. Grummel.

via Reisebericht: Wild, Wild West – unterwegs mit Wendy in Utah & Colorado – USA, Moab – GEO-Reisecommunity.

USA-Reisebericht: „The best AuPair that was ever invented“ – Sprachreise-Blog

Einblicke in den Alltag einer AuPair aus den USA. Man spricht eben nicht nur eine andere Sprache:

Hier kommt jetzt mal wieder eine kleine Zusammenfassung der letzten zwei(drei?)Wochen…

Am 8.Oktober hatten wir hier den ersten Geburtstag!Mein Gastvater,Michael, war das Geburtstagskind und ich buk(?)zur Feier des Tages meinen allseits beliebten Karottenkuchen.Was ich dabei jedoch nicht bedacht hatte,war,dass ich hier nicht in Deutschland sondern in Amerika backe,mich also mit den mir unbekannten Masseinheiten „cup“ und „oz“ vertraut machen musste.Die ersten Schwierigkeiten gab es aber schon beim Einkaufen der Zutaten:Was heisst Natron auf Englisch?Oder:Wieviel sind 400gr Karotten in Pfund?Oder:Welche von den zehn verschiedenen Sorten Zucker ist die richtige?

Am Ende kam dann aber ein einigermassen respektabler Kuchen aus dem Backofen(der natuerlich die Temperatur in Fahrenheit angibt).Zum Kuchen gab es puenktlich um fuenf von mir heiss aufgebruehten Tee und die ganze Familie samt Tante aus New Mexico,Ellen, war hellauf begeistert.

via USA-Reisebericht: „The best AuPair that was ever invented“.

Die legendäre Ruta 40 – Durch Argentinien bis ans Ende der Welt – Sprachreise-Blog

Amerika hat wohl mehr als eine berühmte Straße. Die Route 66 ist ja allgemein bekannt. Von der Ruta 40 hörte ich auf 3sat zum ersten Mal.

Sie ist eine der letzten Traumstraßen der Welt. Die Ruta 40 führt von der bolivianisch-argentinischen Grenze bis tief in den Süden Argentiniens zur Magellanstraße. Unter großen Mühen entstand die Straße in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts.

 

Bis heute wird an ihr gearbeitet. Befährt man die Ruta von Nord nach Süd, erlebt man eine faszinierende Reise durch sämtliche Klima- und Höhenzonen, verschiedene Landschaften und entdeckt fremde Traditionen und Kulturen.

Die Ruta 40 ist vor allem im Norden Argentiniens eine wichtige Lebensader. Die Straße ist wirtschaftlicher Verbindungsweg zwischen Argentinien, Bolivien und Chile. Die „Cuarenta“ zu befahren, bedeutet eine Abenteurreise in eine geheimnisvolle und spannende Welt. Korrespondent Carsten Thurau war unterwegs auf Asphalt, Schotter, Sand und sogar Salz und Eis.

via Die legendäre Ruta 40 – Durch Argentinien bis ans Ende der Welt.